Samstag, 12. Dezember 2009

12 of 12 of 12

Lang lang laaang ist's her. Aber ausnahmsweise bin ich mal wieder mit dabei.


Übernachtung in einer Villa am Starnberger See. Absolut schöne Gegend. Ich hatte das extra große Zimmer, als einzige mit zwei Betten. Das haben wir doch gleich genutzt, indem meine Kollegin und Freundin von ihrem Einzelzimmer im anderen Gebäude zu mir gezogen ist. Wir haben fast die ganze Nacht durch geredet. Sehen uns ja so nicht oft genug, haha :-)


Der Schlüssel zum super großen Zimmer mit der Nummer vier! Für 55 Personen waren nur genau 6 Zimmer im Hauptgebäude. Mit Wireless LAN Verbindung und ohne raus in den Schnee zu müssen. Und ich hatte eines dieser Zimmer.

Der wundervolle Ausblick vom Zimmerfenster aus, auf den Starnberger See. Mit Schnee ein absolut idyllischer Anblick *schwärm*

Aber wir waren ja nicht zum Vergnügen da. Obwohl die Nacht sehr lang war, musste am frühen Morgen weiter getagt werden. Die Tagung überstand ich nur mit viiieeel Kaffee.

Das schöne Anwesend von außen. Das Hauptgebäude beinhaltete die Seminarräume, den Essenssaal mit Buffet und sechs Hotelzimmer. Ein wirklich schöner Ort.

Ein weiterer Blick aus einem anderen Fenster. Das Winter wird, wird hier ganz deutlich. Die Villa war von einem Wäldchen umgeben. Leider ging es am Nachmittag schon wieder heim.

Diesen Nachmittag versüßte ich mir jedoch mit leckeren Leckereien von verschiedenen Nikolausgeschenken. Ich wusste gar nicht, dass es mehrere Nikoläuse gibt ;-)

Aber da eine Tagung am Samstag ja nicht reicht, musste ich auch noch zwei Stunden für das Fernstudium pauken. Mathe und Deutsch. Ich freue mich schon auf spannenderen Fachbezogeneren Stoff.


Endlich hatte ich mir eine kleine Pause verdient. Da vor ein paar Tagen ein Päckchen meines Buchhändlers meines Vertrauens angekommen war, widmete ich die nächste Stunde einem meiner Lieblingsmangas.

Mein kleiner süßer Miez bettelte um lecker Trockenfutter. Gottseidank hatte ich ein besonders leckeres für alte Mäuse geeignetes gekauft. Das ließ sich Felix natürlich schmecken. (Polly war mehr mit Faulenzen beschäftigt).

Doch noch immer nicht genug gearbeitet, nutzte ich die Abendstunden um eine Präsentation + Rede vorzubereiten, ein Weihnachtsgeschenk weiter zu organisieren und ein wenig Voyager zu gucken.



Obowhl es in Starnberg sehr schön war, freue ich mich jetzt auf mein eigenes Bett! *schnarch*

Mittwoch, 12. August 2009

12 von 12 im August

Und auch diesen Monat bin ich wieder mit von der Partie, wenn es heißt 12 von 12.
Ich bin guter Dinge, denn endlich habe ich Urlaub. Drei Wochen im August. Wohlverdient, versteht sich.
Es ist schon einiges geplant. Brunchen mit dem Papa und der Schwester, Bruchen mit der Mama, Rollenspielabende und tanzen gehen. Brunchen mit Mama wäre sogar eigentlich heute dran gewesen, aber (Ma)madame hat das Treffen dann im letzten Moment auf Morgen verschoben. Darum gibt es jetzt keine schönen Fotos vom Bruch. Ich freu mich aber trotzdem schon sehr darauf.


In der Früh lasse ich es gemütlich angehen. Im Bett lese ich ein Buch, welches ich bestimmt schon fünf mal gelesen habe. Gut geschrieben ist es nicht, aber die Story ist der absolute Wahnsinn. Unbedingt möchte ich mal die anderen drei Teile zur Star Trek Invasion- Reihe lesen.

Miezemaus Polly wartet derweil schon ungeduldig darauf, dass ich ihr Futter herstelle. Polly und Felix haben unter meinem Urlaub immer besonders zu leiden. Denn dann dauert es in der Früh immer ein bisschen länger, bis es für die Fellnasen etwas zu schlemmen gibt.

Nachdem die beiden schnurrenden Tyrannen abgefertigt sind, geht es erstmal ins Bad. Kontaktlinsen verhelfen mir, wie jeden Morgen, zu einem besseren Lebensgefühl.

Als Frühstück gibt es dann einen der leckeren Marzipan-Kirschkuchen aus dem Glas, die ich am Tag zuvor mit meinem Schatzl gebacken habe. Kuchenform ist dabei ein Einmachglas. Dazu gibt es Bayram-Tee.

Den Vormittag lasse ich gemütlich vorm PC angehen. Mit der erste Folge von Australians Next Topmodel Staffel 1. Ich kann von diesen Sendungen einfach nicht die Finger lassen.

Anschließend faulenze ich guten Gewissens weiter. Zur Zeit spiele ich gerade Final Fantasy XII. Ich finde das Spiel unterhaltsam und toll. Die Charaktere sind interessant und liebevoll gestaltet und das Kampfsystem ist revolutionär. Spielspaß ohne Gleichen! Und endlich habe ich mal Zeit für so sinnlose Zeitvertreibe wie zocken.

Nachmittags ist dann endlich der innere Schweinehund überwältigt. Mit einem Handtuch, einer packung Zwiebelchips, ner Flasche Wasser und zwei Nektarinen schwinge ich mich aufs Fahrrad und erkunde endlich den 4,4 km langen Weg an den See. Das Fahrrad klappert, aber ich komme trotzdem an.

Erste Anlaufstelle ist dieses unglaublich schöne Naturstück. Auf dem Handtuch liegend, genieße ich den Ausblick über das klare Wasser und bin fasziniert von so viel Schönheit nahe der Großstadt. Leider liegen neben mir zwei alte Tanten, die dieses Idyll mit ihren Altweibergeschichten überlabern müssen. Schließlich ziehe ich weiter.

Der neue See ist auf der Seite des Ufers eingezäunt und ist dadurch nicht sonderlich idyllisch. Allerdings ist hier das Gras sehr weich, ein Meer von Klee bedeckt den Boden. Hier lasse ich mich ein wenig länger nieder, werde von Fußballspielenden Kindern nieder gerannt, genieße aber im allgemeinen den heißen Tag im Bikini am See.

Am frühen Abend trete ich dann den Heimweg an. Per Klapperfahrrad versteht sich. Der Berg ist für meine Verhältnisse etwas steil, aber ich schaffe es dann schließlich doch. Weit ist es ja nicht mehr.

Oben am Berg angelangt, werfe ich einen Blick hinab auf die vorbei rasenden Autos. Noch nie stand ich an einem so schönen Tag auf einer Autobahnbrücke. Der Ausblick war toll, hier hätte ich noch Stunden stehen können.

Am Abend gibt es dann Blattsalat Rohkost Mix und Joghurt Light Sose zum Abendessen. Ein lockerer Abschluss für diesen Tag. Dies war ein schöner Tag für die 12 von 12. Und ich bin erstaunt, welch schöne Fotos die neue Aldikamera so hergibt.
Besonders auf das Bild am naturbelassenen See bin ich stolz. Es ist nicht nachbearbeitet worden.
Traveler FX5 weiterso!

(Wer die Regeln noch nicht kennt: Am zwölften des Monats nimmt man seinen Fotoapparat mit und macht - wann immer es einem in den Sinn kommt - über den gesamten Tagesablauf verteilt Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am Besten gefallen, oder die, die am meisten aussagen, aus, und stellt sie in seinen Blog. Warum? Einfach so.)

Samstag, 1. August 2009

Ich habe Brot getrunken!

Ihr möchtet es nicht glauben, aber ich habe gestern Brot getrunken. Wir haben uns zu zweit einen lustigen Fernsehabend mit der alten Star Wars - Trilogie gemacht, weil, ich weiß, Asche auf mein Haupt, ich die noch nicht gesehen habe. Da fragt man sich dann doch: Wie kann es sein, dass es auf der großen weiten Welt jemanden gibt, der sich für Star Wars interessiert, aber noch nie die alte Trilogie so richtig gesehen hat?
Tja, es gibt diesen Jemand tatsächlich. Mich. (ich schweife ab)
Eine gute Freundin hat nicht nur die DVDs sondern auch gleich noch die nostalgische Videoversion mitgebracht, aber ich hab mich nicht getraut, diese Dinger in meinen Videorekorder zu stecken. Den Sammlerwert, den die Teile haben könnten, werde ich niemals bezahlen können, falls mein Videorecorder auf die lustige Idee kommt, diese spezielle Kassette zu fressen. Genau, sie hat nicht nur die DVDs und Videos mitgebracht, sondern auch noch trinkbares Brot.
Mutig habe ich die Flasche aufgeschraubt und daran gerochen. Ich wollte es absolut nicht trinken. Aber probieren musste ich es einfach mal. Als ich den ersten vorsichtigen Schluck tat, rechnete ich fest mit einer zähen dicken Flüssigkeit, aber das Getränk war spritzig und sehr flüssig. Und es schmeckte nach Brot. Nicht wie Pumpernickel oder Weißbrot. Nein, wie Roggenbrot, das man einen Tag zu lange liegen hatte lassen und an dessen Rinde man sich nun die Zähne auskaute. Das war eine interessante Erfahrung...

Am heutigen Tage war ich dann endlich mal wieder shoppen. Das Urlaubsgeld war endlich da und das musste gefeiert werden. (Nachdem ich mich das letzte Jahr wirklich brav zurückgehalten habe, was Luxus und Dekadenz angeht, wollte ich endlich mal wieder wissen, wie sich "shoppen" so anfühlt).
Seltsamerweise anders als sonst, habe ich nicht sieben T-Shirts und 3 Pullis gekauft, sondern ausnahmsweise mal vier Hosen. Ich bin stolz auf mich. Endlich habe ich mal Hosen gefunden, die bequem sind, sexy und lang genug für meine Beine. Alles Jeans, zwei lange und zwei 3/4-Hosen. Dazu noch zwei Stoffjacken, eine in weiß und eine in weiß mit schwarzem Druck. Und zu guter letzt noch das phantastischste T-Shirt, dass ich je gesehen habe für 2,99 im Sommerschlussverkauf.

Auch zwei Taschen mussten noch in den Einkaufskorb. Es gab wieder diese tollen Taschen von der ich schon mal eine hatte, mit der ich sehr zufrieden war. Nachdem meine liebe Katze mir diese Tasche aber eingepisst hat und sich meine Schwester auch gerne, wenn sie da ist, eine Handtasche von mir leiht, musste ich wieder für Nachschub sorgen (nach dem fünften Waschen in der Trommel hab ich den Versuch, die alte Tasche zu retten, aufgegeben).
Am Sellerie-Salz kam ich auch nicht vorbei. Ich liebe Sellerie und ich finde den würzigen Geschmack einfach toll. Bin schon sehr neugierig, an welchen Gerichten ich dieses Gewürz ausprobieren kann.
Das mit den Crogs ist auch so ne Sache. Ich wollte nie welche haben. Nie! Ich fand sie nicht besonders schön und für schlappe Schlappen einfach zu teuer. Heute hab ich sie wieder stehen sehen, wieder für 25€ und in langweiligen Pastellfarben. Da musste ich wieder an einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung, das Magazin, denken, worin ich gelesen hatte, dass die Firma kurz vor dem Konkurs steht. Obs stimmt, weiß ich nicht. Allerdings bin ich ein paar Schritte weiter gebummelt und hab dann schließlich diese, den Crogs sehr ähnliche, OP-Schuhe in quietschegelb gefunden... für 5€. Und da ich sowieso Hausschuhe gebraucht hab und es die in meiner Größe gab, landeten auch die in meinem Einkaufskorb, neben ein paar Sneakers-Socken und einer Handvoll Haargummies.
Ja, ich bin zufrieden mit meinem Einkauf. Rundum Zufrieden.

Sonntag, 12. Juli 2009

12 von 12 im Juli

Hey, endlich bin ich auch wieder mit dabei, wenn es heißt: 12 of 12! Nachdem meine Kamera im März ihren Geist aufgegeben hatte (ich hab sie wirklich gemocht, die treue Konica Minolta, sie war ein Geschenk meiner Eltern zum 18. Geburtstag) hat es sehr lange gedauert, bis ich mir endlich wieder eine neue gekauft habe.
Nach langem Stöbern im Internet, welche denn die günstigste und beste für mich wäre, bin ich witziger Weise an einer Aldi-Kamera hängen geblieben. Die soll mir jetzt übergangsweise dienen, bis ich mich für eine gute entschieden habe. Die Kamera von Traveler hat viele witzige funktionen und es lassen sich halbwegs passable Bilder mit ihr machen. Ich bin vorerst einfach nur glücklich, dass ich wieder knipsen kann, ohne Limit!
Darum gibt es heut am Zwölften auch endlich wieder zwölf Fotos auf dem Beli Blonster Blog.


Leckeren Käsekuchen und heißen Cappuchino aus der Kuhtasse gab es am frühen Sonntagmorgen im Ausklappbett im Wohnzimmer. Meine Schwester - das Lonster vom Nachbarblog - war wieder einmal zu Besuch.


Die freche Maus hat sich währenddessen ins Schlafzimmer verkümelt und sich ein gemütliches Plätzchen in meinem Wäschekorb auserkoren.




Nach dem ausgedehnten Frühstück ging es dann sogleich wieder an die Arbeit. Und das an einem Sonntag. Das Lonster werkelte an ihrem Pc an ihrem Roman und ich hier an meinem Pc. Als musikalische Untermalung genossen wir den Soundtrack der Rockoper "Jesus Christ Superstar", welche wir erst kürzlich als geniale Vorstellung gesehen hatten. Dazu gab es noch ein kleineres zweites Frühstück: Müsli in Form von Zimties.




Vom hier ortstypischen Sommerkulturfestival brachte ich letzten Sonntag vier kleine Marmeladendöschen mit. Diese sollten schließlich in den Besitz meiner lieben Mam überwandern, die wir heute noch besuchen wollten.



Doch bevor wir aufbrachen, wurde noch ein wenig weiter gearbeitet. Das Bild ging in die Phase der Coloration über und nebenher ließ ich mich von Detektiv Conans 264ster Folge berieseln. Das Lonster erriet den Mörder, obwohl sie nicht einmal einen Blick auf den Film geworfen hatte...


Schließlich brachen wir dann endlich auf. Natürlich mit dem kleinen Blauen, das tollste Auto der Welt. Leider hat mir irgendwer die Stoßstange zerkratz. Ich bin immer noch traurig darüber. Das hat mein kleiner nicht verdient.


Hauptgrund für den Besuch bei Mam war ihr Handy, welches sie Samstags bei mir vergessen hatte. Nach einer längeren Suchaktion war das rotgeblümte Kommunikationsgerät gefunden und es konnte losgehen.



Es gab leckeren Traubensaft und eine lustige Plauderrunde. Dabei zeigte uns Mam ihren neu angelegten Meditations- und Entspannungsgarten. Der Sand stammt von der Ostsee.



Entgegen unserer Planung war es dann doch plötzlich sehr spät geworden und Lonster und ich mussten schnell los. Immerhin wollten wir noch Abendessen bekommen.




Eingekehrt in unser Lieblingsrestaurant (Lieblingsrestaurant zumindest an der Anzahl an Besuchen gemessen...), gab es für mich eine Cola, Pommes mit Mayo und einen Senfburger. Gratis dazu noch sehr alberne und witzige Gespräche zwischen Lonster und mir. (das neue Design der Innenarchitektur des Mäcces gefällt mir sehr gut).




Am Ausgang kämpften das Lonster und ich dann noch darum, wer dieses Motiv für die 12 of 12 verwenden darf; wir hatten gleichzeitig die gleiche Idee und schon beide die Digicam gezückt.



Vor dem Bettgehen wurde noch ein weiteres mal kräftig in die Tasten geklopft und gearbeitet.

Bei Caro von Draußen nur Kännchen gibt es wieder eine Liste mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen - dieses Mal zum selbst eintragen. Es ist immer wieder unglaublich, wie viele Leute mitmachen!
(Wer die Regeln noch nicht kennt: Am zwölften des Monats nimmt man seinen Fotoapparat mit und macht - wann immer es einem in den Sinn kommt - über den gesamten Tagesablauf verteilt Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am Besten gefallen, oder die, die am meisten aussagen, aus, und stellt sie in seinen Blog. Warum? Einfach so.)

Dienstag, 2. Juni 2009

A Winterday

Ja, ich weiß, jetzt kommt endlich der Sommer und ich weiß nichts besseres zu tun, als ein Winterbild zu malen, davon zu sprechen und auch noch den Post danach zu benennen.
Bevor ich jedoch mit den Einzelheiten zum Bild langweile, möchte ich erst noch etwas zwischenschieben, was auch irgendwo Platz finden möchte.

Wie alt werde ich in 3 Monaten sein?
22 1/2, und nicht 17 und schon gar nicht 15 und überhaupt!
Ob ich bis dahin verheiratet sein werde?
Nee, wohl kaum. Bzw. absolut nicht!
Was ist zurzeit mein Klingelton?
Ein frühlingshafter Standardklingelton meines Händis. Ausnahmen: mein Schatz, meine Schwester. Die klingeln anders!
In wie vielen Städten habe ich bisher gelebt?
Drei
Bevorzuge ich in Schuhen herumzulaufen, auf Socken oder barfuss?
Draußen in Schuhen, daheim in Socken oder Barfuss und in Wiesen und am Strand natürlich auch Barfuss
Was ist meine Lieblingseiscreme?
Pistazie
Habe ich eine bestimmte Art und Weise, wie ich im Bett schlafe?
Wenn möglich kreuz und quer, mein Schmusekissen umklammernd.
Binn ich eine Laute Person?
Bin ich das? Ich weiß es nicht. Aber ich schätze unter Freunden kann ich sehr laut sein, sonst bin ich eher zurückhaltend und leise
Wie alt bin ich?
ZWEIUNDZWANZIG, NICHT FÜNFZEHN!!! (soviel zum Thema "laut")
Kann ich pokern?
Nein, und ich hab auch null Interesse dran. Obwohl man mir manchmal ein Pokerface nachsagt.
Habe ich schon mal jemanden geküsst, deren oder dessen Name mit “D” anfängt?
Ja, hab ich. Ist aber schon lange her… Und auch keiner großen Erinnerung würdig…
Würde ich mir meine Nase piercen lassen?
Nö, gefällt mir nicht. Sieht häufig aus wie ein Popel.
Bin ich neugierig?
Total. Mich interessiert fast alles, was ich nicht wissen soll.
Kenne ich eine, die Schwanger ist?
Ich hege da so meine Vermutungen. Wirklich wissen tu ich es aber nicht.
Würde ich ohne meine Eltern zurecht kommen?
Zurechtkommen schon. Irgendwie würde es schon gehen. Aber ich würde nicht auf sie verzichten wollen. Hab sie viel zu lieb dazu!
Letzter Film, den ich gesehen habe?
Battle Royal
Ich könnt ihn immer und immer wieder ansehen…
Ist es in der Regel einfach für andere, mich zum Lachen zu bringen?
Kommt drauf an. Manche treffen meinen Nerv sofort und dann lieg ich sehr schnell lachend am Boden, oder krieg mich gar nicht mehr ein. Aber normale Witze kann ich nicht leiden. Die kapier ich meistens nicht...
Was habe ich mir zuletzt in meinen Mund geschoben?
Eine Mini-Quarkschnecke mit Schokostückchen, lecka!
Wer hat zuletzt für mich gekocht?
Meine liebe Mommy. Ein super leckeres Tiramisu.
Wer hat mich zuletzt angerufen?
Meine Mommy. Wann wir uns zum nächsten Kaffee treffen wollen.
Lese ich den Sportteil der Zeitung?
Lese ich Zeitung? Nein…
Habe ich eine gute Beziehung zu meiner Schwester?
Meine Schwester ist gleichzeitig meine beste Freundin. Gibt’s dazu noch was zu sagen? Ja! Sie ist toll!
Was für Bilder hängen in meinen Zimmern?
Im WoZi: gar keins, ertrage Bilder nicht an den Wänden. Eines steht am Boden rum, aber das muss raus. Im SchlaZi: ein Bild von meinem Schatz.
Letzes Buch was ich gelesen habe?
Stecke noch in Wheel Of Time 3 von Robert Jordan. Habe meine Nase aber erneut in „A Neverending Story“ vom Lonster gesteckt und freue mich schon auf den zweiten Teil.
Wie sehe ich aus: Wie Mama oder Papa?
Eine angenehme Mischung aus beiden. Die „Du-siehst-aus-wie-dein-Vater-Sager“ halten sich mit den „Du-bist-deiner-Mutter-aber-ähnlich-Sagern“ in der Waage. Nur bei allem sind sie sich einig. „Du siehst deiner Schwester aber gar nicht ähnlich!“ Macht aber nix, wir sehen beide gut aus.
Wenn ich für den Rest meines Lebens nur noch ein einziges Getränkt zu mir nehmen dürfte, welches wäre das?
Wasser, Vittel oder Leitung
Was liegt rechts neben mir?
Ein Kugelhahn, ½“ mit gelbem Knauf
Schon mal irgendwo ins Wasser gefallen?
Wollte über einen Bach klettern, über einen knorrigen Baumstamm. Ausgerutscht, platsch gemacht… war Gott sei Dank Sommer…



Das Bild wollte ich schon die ganze Zeit fertig malen, aber immer ist irgendetwas Wichtigeres dazwischen gekommen. (Sowas wie: Ich hab meinen Roman fertig geschrieben...).
Auf dem Bild zu sehen sind zwei der Hauptcharaktere aus einem Roman vom Lonster vom Nachbarblog.
Ich wollte eine winterliche und romantische Stimmung einfangen. Das Bild enthält sehr wenig Gelb. Das ist ungewöhnlich für eines meiner Artworks. Warum es diesesmal keine einzelnen Teilschritte gibt:
Weil ich dem Kerl erst eine völlig falsche Frisur gemalt habe, darum haben die Auszüge wenig Aussagekraft gegenüber dem Endergebnis. Aber so gefällt es mir jetzt eigentlich ganz gut. Mit der richtigen Frisur und so.
Anzumerken sei noch an dieser Stelle: Als ich den Hintergrund gerade fertig hatte, ist mir mein Programm abgestürzt und ich war knapp davor meine gute Erziehung zu vergessen. Durfte dann den kompletten Hintergrund nochmal machen. Darum ist der jetzt nicht so liebevoll wie er eigentlich sein sollte.
Zu den Charakteren gibt es auf dem Nachbarblog wunderschöne Puppen zu sehen.
Eluas ist hier und hier zu sehen und Angeliea hier und hier.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Germany's next Top-Isran


So habe ich mich zumindest gefühlt, bei der Auswahl der einzelnen Teilschritte, welche in das Blog kommen sollten.
Welches hat es verdient, eine Runde weiter zu kommen? Auf welchem sieht man Entwicklung? Über welches gibt es viel zu erzählen?
Ich gebe es zu, gut, ich habe mir, während ich Isran gepinselt habe, Austria’s next Topmodel angeschaut und mein Hirn ist beeinflusst…
Aber natürlich hat das Spaß gemacht, die Interessanteren auszuwählen. Denn dieses Mal habe ich es doch tatsächlich geschafft, den wahren Zeichenprozess aufzuzeichnen. Von Zeit zu Zeit habe ich einfach das Bild gespeichert und heraus gezogen. Diesesmal ist der Prozess zu hundert Prozent authentisch.

Orion Isran Riuku ist ein junges flippiges Beszarmädchen aus Ora. Was ihren Freunden nur ein Lächeln ins Gesicht zaubert, lässt sie selbst wie verrückt durch die Gegend tanzen und hüpfen. Sie ist die quirlige phantasiereiche aus dem Quintet. Aber auch die Alberne und Schräge.
Gemeinsam mit Tairen Elekana und Oinoa Evruin begeht sie nach den Prüfungen ihre erste Mission als Orion.

1. Skizze: Grobe Skizze von Isran in Pink. Die Pose für Isran stand von Anfang an fest, darum habe ich die Kleidung mit auf das erste Skizzenblatt skizziert. Ich habe hin und her überlegt, ob ich sie in die Orionrüstung stecken soll, habe mich aber dann dagegen entschieden. Isran ist ein verrücktes und lustiges Mädchen. Das sollte sich auch in ihrer Kleidung wieder spiegeln.


2. Grobe Farbskizze: Um eine gewisse Vorstellung von dem Bild zu bekommen, habe ich die Skizze ein wenig coloriert und schattiert, so dass ich einen besseren Eindruck von dem Gesamtbild bekomme. Ich habe Schwierigkeiten mit andersfarbiger Haut, darum musste ich da ein wenig herumtüfteln, um die richtigen Schattierungen zu finden.



3. Ein Hauch von Leben: Ein ganzes Stückchen weiter bin ich hier. Das Gesicht ist plastischer, das Haar ein wenig detaillierter. Isran trug das Haar im Roman eigentlich lange. Allerdings habe ich mich auf diesem Bild für kurzes Haar entschieden. Es passt besser zum Charakter. Darum bekam sie nun auch im Roman kurzes Haar.
Die Augen habe ich aufgehellt um einen frischeren Blick zu bekommen, während die Lippen rötlicher wurden.

4. Die zusammen geknotete Bluse: Wenn ich mir das Bild jetzt so ansehe, ärgere ich mich, dass ich mich nicht für einen frischen Grünton entschieden habe. Ich wollte ein frisches Bild und das Rot ist mir ein wenig zu düster. Aber ich bin mit den Falten in der Bluse sehr zufrieden. Langsam bekommt das Mädel Farbe.
Ausnahmsweise hab ich die hellen Stellen aufgemalt, nicht die Schatten.


5. Beszar haben spitze Ohren: Darum hat Isran endlich ihre spitzen Öhrchen bekommen. Obwohl ich eigentlich nicht gerne Ohren male, haben sie mir dieses Mal recht viel Spaß gemacht und mich auch nicht geärgert.
Die Bluse hat noch eine weiße Borte und eine Aufschrift erhalten. Die Buchstaben bedeuten ISRAN, in der Schrift von Ora. Und auch eine Schulternaht gesellt sich hinzu.


6. Von allem ein bisschen mehr: Endlich geht es daran, die Haare auszudetaillieren. Sie werden einen Ton heller, und fallen ein wenig weicher. Der Schatten am Hals wird abgerundet und hebt das Gesicht plastischer hervor. Auch an Bauch, Hand und Arm kommen Schatten und Licht hinzu.




7. Mehr Glanz für Isran: Die Haare erhalten einen noch helleren Ton. Anschließend wird mit Hilfe eines sehr breiten transparenten Pinsels der Glanz hinzugefügt. Auch die Lippen werden noch einmal überarbeitet. Isran erhält magentafarbenes Lipgloss. Lippen machen eigentlich immer Spaß, weil sie so einfach sind.




8. Der letzte Schliff: Eine neue Schicht mit einem gekörnten Pinsel kommt noch auf die Haare, sodass die Frisur richtig glänzt. Ein goldener Ohrring und eine grüne Perlenkette runden Israns flippiges Design noch ab.
Helle Stellen auf Nase, Wange, Hals und Schulter werden noch gesetzt. Jetzt gilt es nur noch, sich zu überlegen, wie der Hintergrund gestaltet sein soll.


Im Hintergrund sieht man die Reeling des Schiffs aus dem zweiten Band, mit dem Isran unterwegs ist. Jedoch trägt sie in diesen Szenen eigentlich die Unterkleidung der Orionrüstung. Das Land, das man bei genauerem Hinsehen im Hintergrund erkennen kann, sind die Grasmeere von Ora.
Eigentlich könnte das auch Isran auf der Weilebrücke im Nenatal sein. Das ergäbe wenigstens Sinn. Im Nachhinein hätte ich den Hintergrund auch heller, also am Tage, gestalten können. Aber so ist es Ok.

Was ich noch unbedingt dazu sagen wollte: Israns Gesichtsausdruck auf dem Bild erinnert mich total an Columbia (Little Nell) aus der Rocky Horror Picture Show. Seht ihr das auch so?

Montag, 11. Mai 2009

Ein unbestechliches Lächeln


Soriak der Ttog, der Hauptcharakter aus meinem Roman.


Vorlage für sein Gesicht war der neuseeländische Schauspieler Nick Miller, für den ich gerade ein absolutes Faible entwickelt habe. Und dann passt er auch noch so gut in die Rolle des Soriak. Dieses unbestechliche Lächeln. Hätte ich doch nur die Möglichkeiten, einen Film über meinen Roman zu drehen. Dann wäre er die erste Wahl *seufz*

Ich würde ihm sofort die Rolle des Soriak anbieten, jaja... Das würde ich wirklich zu gerne sehen.

Das Portrait in neun Schritten (und wiedereinmal habe ich beim Zeichnen vergessen, die einzelnen Stadien abzuspeichern, darum ist die Abfolge wie immer nicht zu 100% autentisch):

1. Skizze, wie immer in Pink. Erste Wahl bei der Farbwahl von Skizzen ist immer dieses grelle Pink, weil es so auf keinen Fall mit den Farben des Bildes verwechselt werden kann. Bei zwei Skizzenfolien, z.B. wenn ich Kopf und Kleidung trenne, verwende ich Pink und Neongrün.
2. Ein paar zusammengepanschte orangene Flecken ergeben die Grundlage für das Gesicht.
3. Die Nase, das Wichtigste, meines Erachtens, in einem Portrait und andeutungsweise die Augen gesellen sich zu dem orangenen Fleck. (Ich weiß jetzt schon, dass ich Schwierigkeiten bekomme, wenn ich mal ein Nasenloses Gesicht malen muss. Und ich werde eins malen müssen...

4. Ausdruck in den Augen und energische Augenbrauen, wie es sich für Soriak gehört.
5. Die Zähne, noch ein bisschen mehr Ausdruck in die Augen und das Gesicht ist schon fast fertig.
6. Es fehlen nur noch die Lippen. Dieses unbestechliche Lächeln ließ sich seltsamerweiße problemlos in sein Gesicht zaubern. Als hätte das (elektronische) Papier mitgelächelt ( Ja, ja, ich hab auch mit gegrinst. Wie könnte ich anders? Es hat mich einfach angesteckt, das Grinsen von Nick Miller, ich sollte ihn öfter malen, das könnte meinen Durchschnittsgesichtsausdruck in einen positiveren verwandeln).

7. Die tiefschwarzen Haare, die für Soriak typische Scheitelfrisur bis zu den Schultern (und noch immer male ich Haare gern).
8. Ein Hemd und ein Kragen. Kleidung, das wohl für mich Verhassteste in einem Bild zu zeichnen (Ich glaube mich zu wiederholen).
9. Ein bisschen grau, grün und blau in den Hintergrund ergeben einen schönen Unwetterhimmel, passendes Wetter des Landes, aus dem Soriak kommt.

Und so sieht es dann aus, wenn es fertig ist. Das unbestechliche Lächeln.
Soriak der Ttog ist ein Krieger von der Rasse der Ttog, einem elfenähnlichen Volk mit bunten Hautfarben und kommt aus der Hauptstadt Sivilia des Landes Sivilan.
Sein Charakter lässt sich als freundlich, energisch und willensstark beschreiben. Manchmal nimmt er das Leben ein wenig zu sehr von der lockeren Seite, setzt sich jedoch sehr für seine Freunde und für Gerechtigkeit ein. Mit der Magie, die den Ttog eigentlich in die Wiege gelegt wird, steht Soriak schon seit seiner Kindheit auf dem Kriegsfuß. Allerdings ist er sehr beliebt beim weiblichen Geschlecht.

Das Lonster hat zu diesem Charakter eine wunderschöne Puppe genäht, siehe hier.
Und hier auf Deviant Art habe ich das Bild auch eingestellt, da.